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Die Sportart Die Begriffe Speedflying oder Speedriding fallen seit dem Winter 2006/2007 immer wieder. Die Idee, das Skifahren mit dem Fliegen zu verbinden ist hingegen gar nichts Neues. So flogen sowohl Fallschirm-, wie auch Gleitschirmpiloten bereits in den 80er-Jahren mit Skis, da diese einen einfachen Start erlauben und das Fliegen in Geländenähe (damals wegen der schlechten Gleitleistung der Schirme) sicherer gestalten. Das Revival hat die Sportart einerseits dem Swooping (dynamisches, beschläunigtes Landen) aus dem Fallschirmsport, vor allem aber der Entwicklung kleinerer, schnellerer Schirme aus der Gleitschirmszene zu verdanken. Die Speedflying-Schirme erlauben heute einen stabilen Flug mit hoher Geschwindigkeit in Geländenähe und ermöglichen damit diese neue Sportart. Dank den Skis können die kleinen Schirme auf sehr kurzer Strecke gestartet werden und der Pilot hat die Möglichkeit auf dem Gelände aufzusetzen (s.g. "touch and go"), eine Geländepassage auf den Skis zu riden, um danach wieder abzuheben. Die hohe Geschwindigkeit (min. 50km/h, max. >130km/h), die Geländenähe und die Ausübung in teils (hoch-)alpinem Gelände zeigen klar, dass der Sport nicht "von heute auf morgen" gelernt werden kann. Neben einer guten Fitness und skifahrerischem Können (auch neben der Pisten!) schreibt das BAZL (Bundesamt für Zivilluftfahrt) deshalb neben der obligatorischen Gleitschirmlizenz ein spezielles Speedflying Brevet vor!
Der Schirm Die Entwicklung der Schirme geht laufend weiter. Grundsätzlich sind sie den klassischen Gleitschirmen ähnlich (gestrecktes Profil), weisen aber auch viele fallschirmtypische Merkmale (mono-konvexes Profil, 2 Traggurten etc.) auf. Die unterschiedlichen Anforderungen (Riden in steilem Gelände, gleiten über flaches Gelände, variable Geschwindigkeit etc.) haben dazu geführt, dass die Range der Gleitleistung mit Hilfe von Trimm-Systemen als wie grösser wird. Die Schirme sind zwischen 7 und 14m² gross und können dank individuell einstellbaren Gleitzahlen zwischen 1 und 4 sehr unterschiedlich eingestellt werden. Das Fluggebiet Grundsätzlich gelten auch beim Speedflying die bekannten Gesetze betreffend Flug-, Start- und Ladegebiet die auch beim Gleitschirmfliegen beachtet werden müssen. Dennoch muss man sich bewusst sein, dass Speedfying mit wesentlich mehr Tempo ausgeübt wird und die Gleitleisung der kleinen Schirme deutlich schlechter ist.
Da wir alle die Bequemlichkeiten, die uns ohne grossen Aufwand auf einen Gipfel hiefen lieben, sind Speedflyer oft in Skigebieten zu sehen. Wichtig: Ihr müsst davon ausgehen, dass Speedflyer nichts auf Skipisten zu suchen haben. Daher empfehlen wir euch, sich zuerst zu informieren wo man in ohne schlechtes Gewissen Speedflyen kann. In vielen Skiregionen gibt es bereits angefressene Speedfying-Experten die zusammen mit den Regionen Abmachungen getroffen haben. So versuchen auch wir immer neue Gebiete aufzunehmen. In unserer Rubrik Fluggebiete werden wir euch gerne über die Fluggebiete informieren. Bitte haltet euch an die Abmachungen, damit wir alle die Gebiete noch lange benutzen dürfen powered by: |